DPI : dots per inch
Eine Maßeinheit für die Auflösung im Druck und anderen Wiedergabesystemen.
Der DPI-Wert (dots per inch) gibt an, wie viele Bildpunkte pro Inch (engl. für Zoll, ca. 2,5 cm) abgebildet werden. Ein hoher Wert erzeugt also ein hochwertiges, feinkörniges Bild (und entsprechend gewaltige Dateigrößen). Dieser Wert ist jedoch nur beim Ausdruck von Bildern von Bedeutung.
- Für die Betrachtung und Darstellung auf dem Bildschirm ist der DPI-Wert ohne Bedeutung. Die Darstellung erfolgt immer in Pixeln
(= Bildpunkten auf dem Monitor). Die tatsächliche Abbildungsgröße hängt von der Anzahl der Pixel des Bildes, der Bildschirmauflösung und der Bildschirmgröße ab.
- Wenn Sie ein Bild mit 300 Pixel Breite mit 300 dpi (hohe Druckqualität) ausdrucken, erhalten Sie eine Bildbreite von 1 Zoll (Inch) also 2,5 cm.
- Wenn Sie dasselbe Bild mit 30 dpi ausdrucken, erhalten Sie eine sehr grobkörniges Bild in einer Breite von 10 Zoll (Inch), also 25 cm.
Auflösung
Qualitätsunterschiede bei der Wiedergabe von verschieden großen Grafikdateien. Die Pixel (Bildpunkte) der Vorlagen müssen verkleinert oder vergrößert dargestellt werden um im Druck ein feineres Bild darstellen zu können. Also je mehr Pixel ein Bild hat um so höher ist die Auflösung und um so besser kann das Bild/Grafik im Druck produziert werden.
Umgangssprachlich wird in allen o. g. Bereichen oft nur der variantenreiche Begriff der Auflösung verwendet. Dabei ist im Einzelfall jedoch zu unterscheiden, ob es sich beispielsweise um Druckpunkte (dots), Pixel, eine Anzahl Zeilen bzw. Spalten, eine Gesamtanzahl von Pixeln oder um eine rein rechnerische Größe (z. B. mittels Interpolation) handelt.
Die Unterscheidung ist wichtig, da z.B. bei gängigen Druckverfahren auf ein Pixel mehrere Druckpunkte fallen, und sich die Unterteilung direkt auf das Verhältnis Punkte pro Länge auswirkt.
Wird ein Pixel in Druckpunkte (sog. Dots) aufgeteilt, so verwendet man die Einheit dpi, ansonsten ppi. Die Aufteilung der Pixel in verschieden farbige Wiedergabepunkte geschieht bei vielen bildgebenden Verfahren, z.B. beim Vierfarbdruck, aber auch bei einem normalen Bildschirm. Dort verwendet man für die einfarbigen Wiedergabepunkte auch die Begriffe Subpixel, Segment oder Sample.
Verwirrt? Das macht nichts!
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